Wort des Herrn an die Gemeinde Jesu

Zusammenfassung

Dieses „Wort des Herrn“ vergleicht die 6 biblischen Glaubensgrundlehren (Hebräer 6, 1-2) sowie den dreifältigen Dienst Jesu mit dessen praktischer Umsetzung in der Gemeinde Jesu. Die Kriterien sind ein Indikator für den Zustand der Gemeinde (Jesu Braut), das von großer Wichtigkeit ist im Hinblick auf das baldige Wiederkommen Jesu. Möglichkeiten, wie etwaige Missstände korrigiert werden können, sind aufgeführt.

Einführung

  • Wir leben in den letzten Tagen der Endzeit:

  • Die Geburtswehen der Erde (Mt 24,8): Kriege, Hungerkatastrophen und Erdbeben sind unübersehbar und nehmen zu.

  • Das Malzeichen (Offb. 13,16-18) auf Kopf oder Hand (Chip?) für Kauf und Verkauf als Teil des Reichs des Antichristen rückt in greifbare Nähe.

  • Das bedeutet: Jesus kommt bald wieder zurück!

Ist die Gemeinde Jesu bereit?

  • Anhand welcher Kriterien können wir dies feststellen?

  • Ein Merkmal ist der Fortschritt der Gemeinde bei den sechs Glaubensgrundlehren aus Hebräer 6, 1-2: „…wir wollen nicht abermals den Grund legen mit der Umkehr von den toten Werken (1), mit dem Glauben an Gott (2), mit der Lehre vom Taufen (3), vom Händeauflegen (4) von der Auferstehung der Toten (5) und vom ewigen Gericht (6).“

1. Grundlehre: Umkehr von toten Werken

  • Jesus sagte (Mk 1,15)… Kehre um!

  • Wenn wir aber unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt” (1. Joh 1,9)

  • In welchen Gemeinden wird deutlich die Umkehr gelehrt und praktiziert, d.h. die Sünden beim Namen genannt und bekannt?

  • Viele Christen leben trotz Bekehrung in deutlichen Kompromissen mit der Sünde.

  • Jakobus 1, 27: Eine reine und makellose Frömmigkeit vor Gott, dem Vater, ist es, ….sich von der Welt unbefleckt zu bewahren.

  • Heute wird in vielen Fällen das Gegenteil praktiziert: Der „Geist der Welt“ wird durch allerlei diesbezügliche Aktivitäten und Lehren planmäßig von den Christen eingeladen. Das sind Symptome kompromissbehafteter Herzen und bedürfen der Umkehr, denn: „Wisst ihr nicht, dass Freundschaft mit der Welt Feindschaft mit Gott ist?“ (Jak 4,4).

2. Grundlehre: Glaube an Gott

  • Rö 10,17: “Demnach kommt der Glaube …. durch Gottes Wort”, d.h. der Glaube ist direkt mit dem (ganzen) Wort Gottes verbunden.

  • Wichtigster Glaubensschritt: die Bekehrung!

  • 2. Tim 4, 3: “Denn es wird eine Zeit kommen, da werden sie die gesunde Lehre nicht ertragen, sondern sich selbst nach ihren eigenen Gelüsten Lehrer beschaffen, nach denen ihnen die Ohren jucken,”

  • Sind wir da nicht schon angelangt? In vielen Gemeinden wird gepredigt, was die Menschen hören wollen und ausgespart, was sie nicht hören wollen! - Warum?

  • Schlichte Unkenntnis des Wortes Gottes.

  • Die Boshaftigkeit der Herzen der Menschen!

  • Die Gemeindegebäudefalle! Pastoren in Freikirchen möchten viele Menschen in der Gemeinde haben, um das Königreich Gottes zu vergrößern und um zu überleben (Geld!). Daher muss oft ein recht weltliches Programm angeboten werden, damit viele Menschen kommen. Ein schönes Gebäude für all diese Aktivitäten bedarf aber Spender, die die Pastoren „anlocken“ und aus verständlichen Gründen nicht vergraulen wollen. Auf diese Weise ist die Lehre des Glaubens an Gott oft sehr eingeschränkt.

3. Grundlehre: Lehre von den Taufen

  • Taufen heißt “Untertauchen” und steht in der Mehrzahl in Hebräer 6,2.

  • Im Neuen Testament kommen 3 Arten von Untertauchen (Taufen) vor

  • Die Wassertaufe (Röm 6,3)

  • Die Geistestaufe (Apg 1,5)

  • Die Feuertaufe (Mt 3,11)

Die Wassertaufe

  • Unser Vorbild Jesus: Und als Jesus getauft war, stieg er sogleich aus dem Wasser (Matt 3,16).

  • Bist Du getauft?” heißt so viel wie: “Bist du untergetaucht?” Somit kann jemand, der nur beträufelt wurde, dies nicht bejahen!

  • Viele Gemeinden tauchen einfach nicht unter und können daher diese Grundlehre nicht erfüllen!

Die Geistestaufe

  • Jesus selbst sagt: „..ihr aber sollt mit Heiligem Geist getauft werden….”, (Apg 1, 5). Das wurde am Pfingsttage erfüllt.

  • Das soll heute nicht mehr gelten? Warum sagt dann Paulus, als unser menschliches Vorbild im NT, (Phil 4,9): “Was ihr auch …. an mir gesehen habt, das tut”, und dann (1. Kor 14,18) “ich rede mehr in Sprachen als ihr alle”…

  • Noch weniger Gemeinden lehren und praktizieren diese Grundlehre.

Die Feuertaufe

  • Mt 3,11b: “der (Jesus) wird euch mit ….. Feuer taufen”.

  • Jakobus und Johannes wollen zur Linken und zur Rechten von Jesus in Herrlichkeit sitzen. Darauf antwortet Jesus: „Könnt ihr den Kelch trinken, den ich trinke, und getauft werden mit der Taufe, womit ich getauft werde?“ (Mk 10,38)

  • Obere Plätze im Himmel werden offenbar durch die Feuertaufe, d.h. durch LEIDEN erlangt! (das hat aber nichts mit Selbstkasteiung zu tun).

  • In wie vielen Gemeinden ist jemals über dieses Thema gelehrt worden?

4. Grundlehre: Lehre vom Händeauflegen

  • Für Heilung (Mk 16,18).

  • Für Geistesgaben (1. Tim 1,6).

  • Zur Aussendung (Apg 13,3).


  • Auch dies wird nur in wenigen Gemeinden gelehrt und praktiziert.

5. Grundlehre: Auferstehung der Toten

  • 1. Thes 4, 16 …denn der Herr selbst wird … vom Himmel herabkommen, und die Toten in Christus werden zuerst auferstehen.

  • Wo wird dieses Thema ernsthaft gelehrt?

  • Es sieht ganz im Gegenteil dazu so aus, als ob die meisten Christen so leben, als gäbe es nur diese Welt und keine Nächste. Können sie dann die Lehre der „Auferstehung der Toten“ verinnerlicht haben?

6. Grundlehre: Ewiges Gericht

  • 2. Kor 5, 10 Denn wir alle müssen vor dem Richterstuhl des Christus offenbar werden, damit jeder das empfängt, was er durch den Leib gewirkt hat, es sei gut oder böse.

  • Ist es den Christen bewusst, dass das ganze irdische Leben im Grunde nur ein Zusteuern auf ein Ziel ist: Unseren eigenen körperlichen Tod, und danach zum Richterstuhl Christi, für all das, was wir getan oder gelassen haben?

  • Wie viele Christen richten so ihr alltägliches Leben aus, bzw. wo wird dies deutlich gelehrt?

Zwischenergebnis

  • Bei einer Bestandsaufnahme würden wohl die wenigsten der Gemeinden Jesu die 6 biblischen Glaubensgrundlehren voll erfüllen!

  • Dabei heißt es in Hebräer 6, 1: „Darum wollen wir jetzt die Anfangslehre (Grundlehren!) von Christus verlassen und zur vollen Reife übergehen

  • Braucht man sich dann noch über den wohl ziemlich desolaten Zustand des Leibes Christi wundern?

Wichtigkeit der Glaubensgrundlehren

  • Lk 6, 49: „Wer aber hört und nicht tut, der gleicht einem Menschen, der ein Haus baute auf die Erde, ohne Grund (Grundlehren!) zu legen; und der Strom riss an ihm und es fiel gleich zusammen, und sein Einsturz war groß“.

  • Das bedeutet, dass der, der die Grundlehren hört und nicht befolgt, bei Schwierigkeiten wanken und fallen wird. Diejenigen aber, die die Grundlehren noch gar nicht gehört haben, können nicht einmal ein vernünftiges (Glaubens-) Haus bauen!

  • Werden es nicht gerade solche ohne Glaubensgrundlehren sein, die beim großen Abfall (2.Th 2,3) ins Verderben gehen?

Beispiel Jesu in Bezug auf Glaubensgrundlehren

  • Jesu Dienst auf Erden beinhaltete alle sechs Glaubensgrundlehren. Entweder lehrte er sie (Umkehr, Glaube, Feuertaufe), demonstrierte sie (Wassertaufe, Feuertaufe, Händeauflegen, Auferstehung von den Toten) oder kündigte sie an (Geistestaufe, ewiges Gericht).

  • Joh 14, 12: „Wer an mich glaubt, der wird die Werke auch tun, die ich tue“.

  • Welchem Jesus folgt die Gemeinde nach?

Kirchengeschichtliche Entwicklung der Glaubensgrundlehren

  • Obwohl die meisten Gemeinden keine vollständigen biblischen Glaubensgrundlehren vermitteln und praktizieren, haben sich die Glaubensgrundlehren durch die Kirchengeschichte hindurch eine nach der anderen etabliert. Die Denominationen sind dabei die Meilensteine dieser Entwicklung:

  • 1) Umkehr (katholische Kirche – Beichtstuhl)

  • 2) Glaube an Gott (Reformation, Bibel = Wort Gottes, Wiedergeburt: Erst ab hier kann man von einer biblischen Gemeinde reden)

  • 3a) Wassertaufe (Baptisten: Untertauchen)

  • 3b) Geistestaufe (Pfingstler)

  • 3c) Feuertaufe (????)

  • 4) Hände auflegen (Charismatiker)

  • 5) Auferstehung der Toten (????)

  • 6) Ewiges Gericht (????)

  • Die beiden letzten Glaubensgrundlehren sind bisher kirchengeschichtlich noch nicht explizit bekannt geworden. Bedarf dies einer neuen “Bewegung” Gottes?

  • Sind vielleicht schwere Gerichte Gottes über der Welt nötig, wie in Offenbarung dargelegt, die zum Teil von heutigen Propheten bestätigt werden, um diese letzten beiden Glaubensgrundlehren, zusammen mit der Feuertaufe zu verinnerlichen?

Die Ökumene

  • Papst Johannes Paul II lud 1986 und 2002 160 bzw. 200 Vertreter von Weltreligionen nach Assisi ein, um für Weltfrieden zu beten. Vorbereitung einer Weltreligion?

  • Aus “unerklärlichen” Gründen zieht es seit Jahrzehnten immer stärker fast alle christlichen bestehenden Denominationen nach Rom. Für was? Der katholische Katechismus sieht keine biblische Wiedergeburt, geschweige denn weitere Glaubensgrundlehren für den Menschen vor. Welche Art von Einheit soll erreicht werden?

Einheit - bis wohin?

  • Joh 17, 21 „…damit sie alle eins seien“. Jesus strebt offensichtlich eine Einheit der Gläubigen an.

  • Paulus, z.B., zeigt die Grenzen von Einheit auf: 1. Tim 6, 3 „Wenn jemand fremde Lehren verbreitet und nicht die gesunden Worte unseres Herrn Jesus Christus annimmt (z.B. Grundlehren!)… 5b welche eine verdorbene Gesinnung haben und der Wahrheit beraubt sind und meinen, die Gottesfurcht sei ein Mittel zur Bereicherung – von solchen halte dich fern!

  • 1. Kor 5, 12b “So tut den Bösen aus eurer Mitte hinweg!” Das schließt Götzenanbeter mit ein!

  • Übrigens hat sich weder Jesus noch Paulus mit Pharisäern, Sadduzäern oder Römern verbunden….

Zurück zur Ausgangsfrage:
Ist die Gemeinde bereit für das Wiederkommen von Jesus?

  • Ein weiteres Kriterium hierfür ist die Nachfolge Christi.

  • Jesu Dienst auf Erden, der vier Mal im NT geschildert wird, beschränkte sich auf nur 3 Elemente (!!!)

  • 1. Lehre NUR über das Reich Gottes

  • 2. Heilung der Kranken

  • 3. Austreibung der Dämonen

  • Sollen die heutigen Gläubigen den Dienst Jesu nachahmen?

  • Joh 14, 12: „Wer an mich glaubt, der wird die Werke auch tun, die ich tue, und wird größere als diese tun“ (!!!!)

  • Tut die Gemeinde zumindest die Werke Jesu?

1. Lehre über das Reich Gottes

  • Lk 17,21 “Denn siehe, das Reich Gottes ist mitten unter euch”, d.h. vornehmlichst durch den Heiligen Geist in uns.

  • Es ist daher von größter Wichtigkeit, sich auf biblische Lehren über das Reich Gottes zu konzentrieren, die uns Gläubige direkt betreffen.

  • Umso erstaunlicher ist es, dass in Gemeinden nicht nur diese Lehre über das Reich Gottes „unterbelichtet“ ist, sondern dass die Hauptaufmerksamkeit anderen Themen, die zum Teil außerhalb der Schrift sind, gewidmet ist.

  • Die Sprengkraft des Evangeliums liegt in der Erkenntnis des Wortes (= Jesus) – wenn die “Lust an anderen Dingen” (Mk 4,19) Raum fasst, bringt dies kaum Frucht!

2. Heilung

  • ist die Auswirkung des Predigens und Anwendung der Lehre des Reiches Gottes – da Heilung leider wenig geschieht, muss es an der Worterkenntnis der Gemeinde fehlen (!) Glaubensgrundlagen???!!!!!

  • Im NT diente Jesus in körperlicher Heilung.

  • Doch nicht nur: Lu 4:18: "Der Geist des Herrn ist auf mir, weil er mich gesalbt hat, den Armen frohe Botschaft zu verkünden; er hat mich gesandt, zu heilen, die zerbrochenen Herzens sind, Gefangenen Befreiung zu verkünden und den Blinden, dass sie wieder sehend werden, Zerschlagene in Freiheit zu setzen,“

  • In vielen Gemeinden gibt es viele Gläubige, die „zerbrochenen Herzens sind“, d.h. funktionsgestört auf mindestens einem Gebiet des Lebens.

  • Es sieht so aus, dass es in den Gemeinden Jesu mehr innerlich Kranke gibt, als innerlich heile Christen.

  • Was wird für diese kranken Geschwister seitens der Gemeinde getan? In vielen Fällen wissen wenige von einer biblischen Lösung!

  • Was fehlt? „Zu Jüngern machen“, „sie alles lehren, was Jesus befohlen hat“, d.h. Glaubensgrundlehren, Beten, Betreuen, Vorbild sein und Fürsorge geben (geistliche Älteste & Väter), Liebe, Ermutigung, Seelsorge, usw., sprich Heilung!

  • Was wird stattdessen geboten? Viele andere Themen & Aktivitäten, die oft vom eigentlichen Problem ablenken! - Wie weit kommt aber eine verwundete Armee?

  • Innere Krankheiten machen auch nicht vor Predigern und Leitern halt. Wie viele innere Probleme, Verletzungen, irrige Wunschvorstellungen drücken sich in Predigten, Lehren, Gemeinden und zum Teil in ganzen Bewegungen aus!

Heilung - Ausblick

  • Durch die zunehmende Sündhaftigkeit der Gesellschaft (Unzucht, Geldgier, zerstörte Familien, Kindesmisshandlungen/-Vernachlässigungen etc.) wird es eine zunehmende Anzahl an innerlich kranken Menschen geben, die der Heilung bedürfen und sich danach sehnen.

  • Kann die Gemeinde, entsprechend den Worten Jesu, zunächst ihre eigenen Verwundeten gesunden, damit sie sich dann vernünftig um die verlorenen Sünder kümmern kann, um sie zu Jesus zu führen?

3. Befreiung von Dämonen

  • Jesus trieb Dämonen aus! Das Neue Testament ist voll von Beispielen.

  • Die moderne Gesellschaft irrt gewaltig, wenn behauptet wird, dass es keine Dämonen gibt. Dementsprechend hat man sie in der Theologie wegdiskutiert oder verniedlicht.

  • Wie kommt es dann, dass unser Herr, Heiland und Vorbild, dem wir nachfolgen, uns so viele Beispiele an Austreibungen gegeben hat? War es umsonst? Es war das 3. Element seines Dienstes!

Ein Christ kann doch keine Dämonen haben” sagen viele.

  • 2. Kor 11, 4: Paulus zu Gläubigen: “..oder wenn ihr einen anderen Geist empfangt”

  • Apg 5, 3: Petrus zu Gläubigem: “…warum hat der Satan dein Herz erfüllt

  • Gläubige als Instrument Satans: 2. Tim 2, 26: aus dem Fallstrick des Teufels heraus, von dem sie lebendig gefangen worden sind für seinen Willen (!!!!).

  • Paulus an Gläubige: Eph 4, 27: und gebt dem Teufel keinen Raum! (dieser Hinweis ergäbe keinen Sinn wenn dies nicht möglich wäre).

Die Jünger trieben doch keine Dämonen aus“ sagen manche.

  • Markus 16, 17: Aus Jesu eigenem Mund: „Diese Zeichen aber werden die begleiten, die gläubig geworden sind: In meinem Namen werden sie Dämonen austreiben,“

  • Apg 8, 6ff: „Und die Volksmenge achtete einmütig auf das, was Philippus sagte, als sie zuhörten und die Zeichen sahen, die er tat. Denn aus vielen, die unreine Geister hatten, fuhren diese mit großem Geschrei aus…“;

  • Apg 19, 11ff: „Und Gott wirkte ungewöhnliche Wunder durch die Hände des Paulus, so dass …. die bösen Geister von ihnen ausfuhren.“

     

  • Der Grund der Verleugnung der Dämonisierung von Christen liegt ganz wo anders: westliche Gesellschaften sind geprägt von Stolz und Selbstgerechtigkeit – die Vorstellung, dass man von einer fremden Macht beherrscht wird, ist nicht gesellschaftsfähig.

  • Gott ist aber seinem Wort treu, er widersteht den Stolzen (1. Pet 5,5)

  • Und somit empfangen Gemeinden ganzer Länder nicht den Dienst der Befreiung, mit dem Resultat, dass der Glaube bei vielen dann nicht richtig „funktioniert“.

Befreiung von Dämonen - Ausblick

  • Der mondsüchtige Sohn: „…er fällt oft ins Feuer und oft ins Wasser“; (Mt 17,15)

  • Dämonen wollen zerstören und umbringen. Genauso gibt es in unserer Zeit immer mehr Christen, die sich selbst und anderen Schaden antun (einschließlich Selbstmord!)

  • Wann wird die Gemeinde aufwachen, diesen Gläubigen die Möglichkeit der Befreiung anzubieten?

Zwischenergebnis

  • In den Gemeinden des Westens wird ungenügend das Reich Gottes gelehrt.

  • Den körperlich und seelisch Kranken wird zu wenig und nicht wirksam genug geholfen.

  • Es werden zu wenige Dämonen ausgetrieben.

  • Somit ist der Dienst Jesu, der uns verordnet ist, durch uns als seinen Leib, entsprechend eingeschränkt, d.h. zum Teil gar nicht vorhanden.

  • Das Paradoxe an dieser Situation ist, dass gerade eben NUR durch den Dienst Jesu von Heilung und Befreiung durch seinen Leib, Menschen die Möglichkeit haben innerlich glücklich und zufrieden zu werden („Leben zur Fülle haben“, Jh. 10,10).

  • Die Welt kann, mit Psychologie z.B., letztlich immer nur an der Oberfläche kratzen, da sie ohne Jesus an des Menschen Grundproblem von Sünde nicht richtig herankommen und es lösen kann.

Gesamtergebnis

  • Anhand der fundamentalen biblischen Glaubensgrundlehren und dem Vorbild von Jesu dreifältigem Dienst ist die Gemeinde Jesu nur wenig christlich.

  • Fast alle Denominationen sind von der ökumenischen Einheitsidee beseelt, und werden von der römischen Kirche, die vom Katechismus her nicht einmal eine biblische Errettung anbietet, angezogen!

  • Wo bleibt der wahre Glaube und die wahre Nachfolge Jesu?

Konsequenzen

  • Die Unterlassung vor allem der Glaubensgrundlehren und der Taten des Dienstes Jesu wird unweigerlich die Kürzung am Anteil des Baums des Lebens und an dem neuen Jerusalem nach sich ziehen (Offb 22, 19).

  • Der menschengefällige König Saul wurde von Gott verstoßen und endete schließlich böse, nur weil er ungehorsam gegenüber dem Wort eines Propheten war. Um wie viel mehr wir, wenn wir die Grundlagen des geschriebenen Wortes unbeachtet lassen?

Lösungen dieses Missstandes

  • Verkündigung dieses „Wort des Herrn“ als Anstoß.

  • Seminare über Grundlehren und den Dienst Jesu.

  • Gemeindeberatung, um fehlende Glaubensgrundlehren zu ergänzen.

  • Neue Bibelschulen für werdende Leiter ins Leben rufen (Ein Konzept hierfür ist bereits entworfen).

  • Fürbitte für die Gemeinde dahingehend.

Weitere Themen in diesem Zusammenhang

  • Selbstverständlich gibt es weitere Kriterien bzw. Themen, anhand derer noch mehr Unterschiede zwischen Soll und Sein deutlich werden können. Hier eine Auswahl:

  • Biblische contra denominationale Gemeindestruktur.

  • Persönlicher Glaube contra politisches Engagement.

  • Biblische Gemeindemitgliedschaft?

  • Gemeinde contra Netzwerke.

  • Einfluss griechischen Denkens auf die Theologie.

  • Zukunft der Traditionskirchen.

  • Erweckung, Gemeindewachstum, das Übernatürliche, Geistliche Kriegsführung – biblische Themen?

  • Der Preis der Nachfolge.

Bedeutung dieses „Wort des Herrn“

  • Aufgrund der unübersehbaren Zeichen der Zeit, die auf die Rückkehr Jesu hindeuten, wäre es wohl angebracht, als Gemeinde in die biblische Reife zu kommen. Die Zeit der Spielereien, wo sich jeder „sein eigenes Christentum zurecht legt“, muss hierfür beendet werden.

  • Daher ist dies ein Ruf der Umkehr. Die 6 biblischen Glaubensgrundlehren und der dreifältige Dienst Jesu als Anfangsschritt sind jetzt Ernst zu nehmen, d.h. zu lehren und zu praktizieren!

  • Ohne Ernsthaftigkeit in diesen Grundlehren wird es unmöglich sein, sowohl als Gemeinde als auch als Einzelner, vernünftig und schriftgemäß dem Herrn dienen zu können.

Reaktion auf dieses „Wort des Herrn“

  • Einwand: „Der Herr hat auch so, ohne biblischen Glaubensgrundlagen und Jesu dreifältigem Auftrag, „gut“ gewirkt.

  • Falsch: Paulus spricht in Apg 20, 27 davon, den GANZEN Ratschluss Gottes zu verkündigen!

  • Das ist am Ende eine große Schande für den Leib Christi, nur einen Bruchteil des von Gott zur Verfügung gestellten Potenzials ausgeschöpft zu haben.

Der Herr sucht durch dieses Wort…

  • Menschen, die sich nach dem Reich Gottes sehnen (und keinen 2., 3., 4., 5. klassigen Kompromiss mit ihrem Leben, Lehre, Gemeinde und Dienst eingehen wollen).

  • Plattformen, um dieses Wort bzw. die damit verbundenen Lehren nach vorne zu bringen.

  • Mitarbeiter/Unterstützer, um Veranstaltungen, Bibelschulen, Beratungen, etc. diesbezüglich durchzuführen.


 

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