Wort
des Herrn an die Gemeinde Jesu
Zusammenfassung
Dieses
„Wort des Herrn“ vergleicht die 6 biblischen
Glaubensgrundlehren (Hebräer 6, 1-2) sowie den dreifältigen
Dienst Jesu mit dessen praktischer Umsetzung in der Gemeinde
Jesu. Die Kriterien sind ein Indikator für den Zustand der
Gemeinde (Jesu Braut), das von großer Wichtigkeit ist im
Hinblick auf das baldige Wiederkommen Jesu. Möglichkeiten,
wie etwaige Missstände korrigiert werden können, sind
aufgeführt.
Einführung
-
Wir
leben in den letzten Tagen der Endzeit:
-
Die
Geburtswehen der Erde (Mt 24,8): Kriege,
Hungerkatastrophen und Erdbeben sind unübersehbar und
nehmen zu.
-
Das
Malzeichen (Offb. 13,16-18) auf Kopf oder Hand (Chip?) für
Kauf und Verkauf als Teil des Reichs des Antichristen rückt
in greifbare Nähe.
-
Das
bedeutet: Jesus kommt bald wieder zurück!
Ist die Gemeinde Jesu
bereit?
-
Anhand
welcher Kriterien können wir dies feststellen?
-
Ein
Merkmal ist der Fortschritt der Gemeinde bei den sechs
Glaubensgrundlehren aus Hebräer 6, 1-2: „…wir
wollen nicht abermals den Grund legen mit der Umkehr
von den toten Werken (1), mit dem Glauben an
Gott (2), mit der Lehre vom Taufen (3), vom Händeauflegen
(4) von der Auferstehung der Toten (5)
und vom ewigen Gericht (6).“
1.
Grundlehre: Umkehr von toten
Werken
-
Jesus
sagte (Mk 1,15)… Kehre um!
-
“Wenn
wir aber unsere Sünden bekennen, so ist er treu und
gerecht, dass er uns die Sünden vergibt” (1. Joh 1,9)
-
In
welchen Gemeinden wird deutlich die Umkehr gelehrt und
praktiziert, d.h. die Sünden beim Namen genannt und
bekannt?
-
Viele
Christen leben trotz Bekehrung in deutlichen
Kompromissen mit der Sünde.
-
Jakobus
1, 27: Eine reine und makellose Frömmigkeit vor Gott,
dem Vater, ist es, ….sich von der Welt unbefleckt
zu bewahren.
-
Heute
wird in vielen Fällen das Gegenteil praktiziert: Der
„Geist der Welt“ wird durch allerlei diesbezügliche
Aktivitäten und Lehren planmäßig von den Christen
eingeladen. Das sind Symptome kompromissbehafteter
Herzen und bedürfen der Umkehr, denn: „Wisst ihr
nicht, dass Freundschaft mit der Welt Feindschaft mit
Gott ist?“ (Jak 4,4).
2. Grundlehre: Glaube an
Gott
-
Rö
10,17: “Demnach kommt der Glaube …. durch Gottes
Wort”, d.h. der Glaube ist direkt mit dem (ganzen)
Wort Gottes verbunden.
-
Wichtigster
Glaubensschritt: die Bekehrung!
-
2.
Tim 4, 3: “Denn es wird eine Zeit kommen, da werden
sie die gesunde Lehre nicht ertragen, sondern sich
selbst nach ihren eigenen Gelüsten Lehrer beschaffen,
nach denen ihnen die Ohren jucken,”
-
Sind
wir da nicht schon angelangt? In vielen Gemeinden wird
gepredigt, was die Menschen hören wollen und
ausgespart, was sie nicht hören wollen! - Warum?
-
Schlichte
Unkenntnis des Wortes Gottes.
-
Die
Boshaftigkeit der Herzen der Menschen!
-
Die
Gemeindegebäudefalle! Pastoren in Freikirchen möchten
viele Menschen in der Gemeinde haben, um das Königreich
Gottes zu vergrößern und um zu überleben (Geld!).
Daher muss oft ein recht weltliches Programm angeboten
werden, damit viele Menschen kommen. Ein schönes Gebäude
für all diese Aktivitäten bedarf aber Spender, die die
Pastoren „anlocken“ und aus verständlichen Gründen
nicht vergraulen wollen. Auf diese Weise ist die Lehre
des Glaubens an Gott oft sehr eingeschränkt.
3. Grundlehre: Lehre von
den Taufen
-
Taufen
heißt “Untertauchen” und steht in der Mehrzahl in
Hebräer 6,2.
-
Im
Neuen Testament kommen 3 Arten von Untertauchen (Taufen)
vor
-
Die
Wassertaufe (Röm 6,3)
-
Die
Geistestaufe (Apg 1,5)
-
Die
Feuertaufe (Mt 3,11)
Die Wassertaufe
-
Unser
Vorbild Jesus: Und als Jesus getauft war, stieg er
sogleich aus dem Wasser (Matt 3,16).
-
“Bist
Du getauft?” heißt so viel wie: “Bist du
untergetaucht?” Somit kann jemand, der nur beträufelt
wurde, dies nicht bejahen!
-
Viele
Gemeinden tauchen einfach nicht unter und können daher
diese Grundlehre nicht erfüllen!
Die Geistestaufe
-
Jesus
selbst sagt: „..ihr aber sollt mit Heiligem Geist
getauft werden….”, (Apg 1, 5). Das wurde am
Pfingsttage erfüllt.
-
Das
soll heute nicht mehr gelten? Warum sagt dann Paulus,
als unser menschliches Vorbild im NT, (Phil 4,9): “Was
ihr auch …. an mir gesehen habt, das tut”, und dann
(1. Kor 14,18) “ich rede mehr in Sprachen als ihr
alle”…
-
Noch
weniger Gemeinden lehren und praktizieren diese
Grundlehre.
Die Feuertaufe
-
Mt
3,11b: “der (Jesus) wird euch mit ….. Feuer
taufen”.
-
Jakobus
und Johannes wollen zur Linken und zur Rechten von Jesus
in Herrlichkeit sitzen. Darauf antwortet Jesus: „Könnt
ihr den Kelch trinken, den ich trinke, und getauft
werden mit der Taufe, womit ich getauft werde?“ (Mk
10,38)
-
Obere
Plätze im Himmel werden offenbar durch die Feuertaufe,
d.h. durch LEIDEN erlangt! (das hat aber nichts mit
Selbstkasteiung zu tun).
-
In
wie vielen Gemeinden ist jemals über dieses Thema
gelehrt worden?
4. Grundlehre: Lehre vom
Händeauflegen
-
Für
Heilung (Mk 16,18).
-
Für
Geistesgaben (1. Tim 1,6).
-
Zur
Aussendung (Apg 13,3).
5. Grundlehre:
Auferstehung der Toten
-
1.
Thes 4, 16 …denn der Herr selbst wird … vom Himmel
herabkommen, und die Toten in Christus werden zuerst
auferstehen.
-
Wo
wird dieses Thema ernsthaft gelehrt?
-
Es
sieht ganz im Gegenteil dazu so aus, als ob die meisten
Christen so leben, als gäbe es nur diese Welt und keine
Nächste. Können sie dann die Lehre der „Auferstehung
der Toten“ verinnerlicht haben?
6. Grundlehre: Ewiges
Gericht
-
2.
Kor 5, 10 Denn wir alle müssen vor dem Richterstuhl des
Christus offenbar werden, damit jeder das empfängt, was
er durch den Leib gewirkt hat, es sei gut oder böse.
-
Ist
es den Christen bewusst, dass das ganze irdische Leben
im Grunde nur ein Zusteuern auf ein Ziel ist: Unseren
eigenen körperlichen Tod, und danach zum Richterstuhl
Christi, für all das, was wir getan oder gelassen
haben?
-
Wie
viele Christen richten so ihr alltägliches Leben aus,
bzw. wo wird dies deutlich gelehrt?
Zwischenergebnis
-
Bei
einer Bestandsaufnahme würden wohl die wenigsten der
Gemeinden Jesu die 6 biblischen Glaubensgrundlehren voll
erfüllen!
-
Dabei
heißt es in Hebräer 6, 1: „Darum wollen wir jetzt
die Anfangslehre (Grundlehren!) von Christus verlassen
und zur vollen Reife übergehen
-
Braucht
man sich dann noch über den wohl ziemlich desolaten
Zustand des Leibes Christi wundern?
Wichtigkeit der
Glaubensgrundlehren
-
Lk
6, 49: „Wer aber hört und nicht tut, der gleicht
einem Menschen, der ein Haus baute auf die Erde, ohne Grund
(Grundlehren!) zu legen; und der Strom riss an ihm und
es fiel gleich zusammen, und sein Einsturz war groß“.
-
Das
bedeutet, dass der, der die Grundlehren hört und nicht
befolgt, bei Schwierigkeiten wanken und fallen wird.
Diejenigen aber, die die Grundlehren noch gar nicht gehört
haben, können nicht einmal ein vernünftiges
(Glaubens-) Haus bauen!
-
Werden
es nicht gerade solche ohne Glaubensgrundlehren sein,
die beim großen Abfall (2.Th 2,3) ins Verderben gehen?
Beispiel Jesu in Bezug
auf Glaubensgrundlehren
-
Jesu
Dienst auf Erden beinhaltete alle sechs
Glaubensgrundlehren. Entweder lehrte er sie (Umkehr,
Glaube, Feuertaufe), demonstrierte sie (Wassertaufe,
Feuertaufe, Händeauflegen, Auferstehung von den Toten)
oder kündigte sie an (Geistestaufe, ewiges Gericht).
-
Joh
14, 12: „Wer an mich glaubt, der wird die Werke auch
tun, die ich tue“.
-
Welchem
Jesus folgt die Gemeinde nach?
Kirchengeschichtliche
Entwicklung der Glaubensgrundlehren
-
Obwohl
die meisten Gemeinden keine vollständigen biblischen
Glaubensgrundlehren vermitteln und praktizieren, haben
sich die Glaubensgrundlehren durch die Kirchengeschichte
hindurch eine nach der anderen etabliert. Die
Denominationen sind dabei die Meilensteine dieser
Entwicklung:
-
1)
Umkehr (katholische Kirche – Beichtstuhl)
-
2)
Glaube an Gott (Reformation, Bibel = Wort Gottes,
Wiedergeburt: Erst ab hier kann man von einer biblischen
Gemeinde reden)
-
3a)
Wassertaufe (Baptisten: Untertauchen)
-
3b)
Geistestaufe (Pfingstler)
-
3c)
Feuertaufe (????)
-
4)
Hände auflegen (Charismatiker)
-
5)
Auferstehung der Toten (????)
-
6)
Ewiges Gericht (????)
-
Die
beiden letzten Glaubensgrundlehren sind bisher
kirchengeschichtlich noch nicht explizit bekannt
geworden. Bedarf dies einer neuen “Bewegung” Gottes?
-
Sind
vielleicht schwere Gerichte Gottes über der Welt nötig,
wie in Offenbarung dargelegt, die zum Teil von heutigen
Propheten bestätigt werden, um diese letzten beiden
Glaubensgrundlehren, zusammen mit der Feuertaufe zu
verinnerlichen?
Die Ökumene
-
Papst
Johannes Paul II lud 1986 und 2002 160 bzw. 200
Vertreter von Weltreligionen nach Assisi ein, um für
Weltfrieden zu beten. Vorbereitung einer Weltreligion?
-
Aus
“unerklärlichen” Gründen zieht es seit Jahrzehnten
immer stärker fast alle christlichen bestehenden
Denominationen nach Rom. Für was? Der katholische
Katechismus sieht keine biblische Wiedergeburt,
geschweige denn weitere Glaubensgrundlehren für den
Menschen vor. Welche Art von Einheit soll erreicht
werden?
Einheit - bis wohin?
-
Joh
17, 21 „…damit sie alle eins seien“.
Jesus strebt offensichtlich eine Einheit der Gläubigen
an.
-
Paulus,
z.B., zeigt die Grenzen von Einheit auf: 1. Tim 6, 3
„Wenn jemand fremde Lehren verbreitet und nicht die
gesunden Worte unseres Herrn Jesus Christus annimmt
(z.B. Grundlehren!)… 5b welche eine verdorbene
Gesinnung haben und der Wahrheit beraubt sind und
meinen, die Gottesfurcht sei ein Mittel zur Bereicherung
– von solchen halte dich fern!
-
1.
Kor 5, 12b “So tut den Bösen aus eurer Mitte hinweg!”
Das schließt Götzenanbeter mit ein!
-
Übrigens
hat sich weder Jesus noch Paulus mit Pharisäern, Sadduzäern
oder Römern verbunden….
Zurück
zur Ausgangsfrage:
Ist die Gemeinde bereit für das Wiederkommen von Jesus?
-
Ein
weiteres Kriterium hierfür ist die Nachfolge Christi.
-
Jesu
Dienst auf Erden, der vier Mal im NT geschildert wird,
beschränkte sich auf nur 3 Elemente (!!!)
-
1.
Lehre NUR über das Reich Gottes
-
2.
Heilung der Kranken
-
3.
Austreibung der Dämonen
-
Sollen
die heutigen Gläubigen den Dienst Jesu nachahmen?
-
Joh
14, 12: „Wer an mich glaubt, der wird die Werke
auch tun, die ich tue, und wird größere als diese
tun“ (!!!!)
-
Tut
die Gemeinde zumindest die Werke Jesu?
1. Lehre über das Reich
Gottes
-
Lk
17,21 “Denn siehe, das Reich Gottes ist mitten unter
euch”, d.h. vornehmlichst durch den Heiligen Geist in
uns.
-
Es
ist daher von größter Wichtigkeit, sich auf biblische
Lehren über das Reich Gottes zu konzentrieren, die uns
Gläubige direkt betreffen.
-
Umso
erstaunlicher ist es, dass in Gemeinden nicht nur diese
Lehre über das Reich Gottes „unterbelichtet“ ist,
sondern dass die Hauptaufmerksamkeit anderen Themen, die
zum Teil außerhalb der Schrift sind, gewidmet ist.
-
Die
Sprengkraft des Evangeliums liegt in der Erkenntnis des
Wortes (= Jesus) – wenn die “Lust an anderen
Dingen” (Mk 4,19) Raum fasst, bringt dies kaum Frucht!
2. Heilung
-
…ist
die Auswirkung des Predigens und Anwendung der Lehre des
Reiches Gottes – da Heilung leider wenig geschieht,
muss es an der Worterkenntnis der Gemeinde fehlen (!)
Glaubensgrundlagen???!!!!!
-
Im
NT diente Jesus in körperlicher Heilung.
-
Doch
nicht nur: Lu 4:18: "Der Geist des Herrn ist auf
mir, weil er mich gesalbt hat, den Armen frohe Botschaft
zu verkünden; er hat mich gesandt, zu heilen, die
zerbrochenen Herzens sind, Gefangenen Befreiung zu
verkünden und den Blinden, dass sie wieder sehend
werden, Zerschlagene in Freiheit zu setzen,“
-
In
vielen Gemeinden gibt es viele Gläubige, die
„zerbrochenen Herzens sind“, d.h. funktionsgestört
auf mindestens einem Gebiet des Lebens.
-
Es
sieht so aus, dass es in den Gemeinden Jesu mehr
innerlich Kranke gibt, als innerlich heile Christen.
-
Was
wird für diese kranken Geschwister seitens der Gemeinde
getan? In vielen Fällen wissen wenige von einer
biblischen Lösung!
-
Was
fehlt? „Zu Jüngern machen“, „sie alles lehren,
was Jesus befohlen hat“, d.h. Glaubensgrundlehren,
Beten, Betreuen, Vorbild sein und Fürsorge geben
(geistliche Älteste & Väter), Liebe, Ermutigung,
Seelsorge, usw., sprich Heilung!
-
Was
wird stattdessen geboten? Viele andere Themen &
Aktivitäten, die oft vom eigentlichen Problem ablenken!
- Wie weit kommt aber eine verwundete Armee?
-
Innere
Krankheiten machen auch nicht vor Predigern und Leitern
halt. Wie viele innere Probleme, Verletzungen, irrige
Wunschvorstellungen drücken sich in Predigten, Lehren,
Gemeinden und zum Teil in ganzen Bewegungen aus!
Heilung - Ausblick
-
Durch
die zunehmende Sündhaftigkeit der Gesellschaft
(Unzucht, Geldgier, zerstörte Familien,
Kindesmisshandlungen/-Vernachlässigungen etc.) wird es
eine zunehmende Anzahl an innerlich kranken Menschen
geben, die der Heilung bedürfen und sich danach sehnen.
-
Kann
die Gemeinde, entsprechend den Worten Jesu, zunächst
ihre eigenen Verwundeten gesunden, damit sie sich dann
vernünftig um die verlorenen Sünder kümmern kann, um
sie zu Jesus zu führen?
3. Befreiung von Dämonen
-
Jesus
trieb Dämonen aus! Das Neue Testament ist voll von
Beispielen.
-
Die
moderne Gesellschaft irrt gewaltig, wenn behauptet wird,
dass es keine Dämonen gibt. Dementsprechend hat man sie
in der Theologie wegdiskutiert oder verniedlicht.
-
Wie
kommt es dann, dass unser Herr, Heiland und Vorbild, dem
wir nachfolgen, uns so viele Beispiele an Austreibungen
gegeben hat? War es umsonst? Es war das 3. Element
seines Dienstes!
“Ein
Christ kann doch keine Dämonen haben” sagen viele.
-
2.
Kor 11, 4: Paulus zu Gläubigen: “..oder wenn ihr
einen anderen Geist empfangt”
-
Apg
5, 3: Petrus zu Gläubigem: “…warum hat der Satan
dein Herz erfüllt”
-
Gläubige
als Instrument Satans: 2. Tim 2, 26: aus dem Fallstrick
des Teufels heraus, von dem sie lebendig gefangen
worden sind für seinen Willen (!!!!).
-
Paulus
an Gläubige: Eph 4, 27: und gebt dem Teufel keinen
Raum! (dieser Hinweis ergäbe keinen Sinn wenn dies
nicht möglich wäre).
“Die
Jünger trieben doch keine Dämonen aus“ sagen manche.
-
Markus
16, 17: Aus Jesu eigenem Mund: „Diese Zeichen aber
werden die begleiten, die gläubig geworden sind: In
meinem Namen werden sie Dämonen austreiben,“
-
Apg
8, 6ff: „Und die Volksmenge achtete einmütig auf das,
was Philippus sagte, als sie zuhörten und die Zeichen
sahen, die er tat. Denn aus vielen, die unreine
Geister hatten, fuhren diese mit großem Geschrei
aus…“;
-
Apg
19, 11ff: „Und Gott wirkte ungewöhnliche Wunder durch
die Hände des Paulus, so dass …. die bösen
Geister von ihnen ausfuhren.“
-
Der
Grund der Verleugnung der Dämonisierung von Christen
liegt ganz wo anders: westliche Gesellschaften sind geprägt
von Stolz und Selbstgerechtigkeit – die Vorstellung,
dass man von einer fremden Macht beherrscht wird, ist
nicht gesellschaftsfähig.
-
Gott
ist aber seinem Wort treu, er widersteht den Stolzen (1.
Pet 5,5)
-
Und
somit empfangen Gemeinden ganzer Länder nicht den
Dienst der Befreiung, mit dem Resultat, dass der Glaube
bei vielen dann nicht richtig „funktioniert“.
Befreiung von Dämonen -
Ausblick
-
Der
mondsüchtige Sohn: „…er fällt oft ins Feuer und
oft ins Wasser“; (Mt 17,15)
-
Dämonen
wollen zerstören und umbringen. Genauso gibt es in
unserer Zeit immer mehr Christen, die sich selbst und
anderen Schaden antun (einschließlich Selbstmord!)
-
Wann
wird die Gemeinde aufwachen, diesen Gläubigen die Möglichkeit
der Befreiung anzubieten?
Zwischenergebnis
-
In
den Gemeinden des Westens wird ungenügend das Reich
Gottes gelehrt.
-
Den
körperlich und seelisch Kranken wird zu wenig und nicht
wirksam genug geholfen.
-
Es
werden zu wenige Dämonen ausgetrieben.
-
Somit
ist der Dienst Jesu, der uns verordnet ist, durch uns
als seinen Leib, entsprechend eingeschränkt, d.h. zum
Teil gar nicht vorhanden.
-
Das
Paradoxe an dieser Situation ist, dass gerade eben NUR
durch den Dienst Jesu von Heilung und Befreiung durch
seinen Leib, Menschen die Möglichkeit haben innerlich
glücklich und zufrieden zu werden („Leben zur Fülle
haben“, Jh. 10,10).
-
Die
Welt kann, mit Psychologie z.B., letztlich immer nur an
der Oberfläche kratzen, da sie ohne Jesus an des
Menschen Grundproblem von Sünde nicht richtig
herankommen und es lösen kann.
Gesamtergebnis
-
Anhand
der fundamentalen biblischen Glaubensgrundlehren und dem
Vorbild von Jesu dreifältigem Dienst ist die Gemeinde
Jesu nur wenig christlich.
-
Fast
alle Denominationen sind von der ökumenischen
Einheitsidee beseelt, und werden von der römischen
Kirche, die vom Katechismus her nicht einmal eine
biblische Errettung anbietet, angezogen!
-
Wo
bleibt der wahre Glaube und die wahre Nachfolge Jesu?
Konsequenzen
-
Die
Unterlassung vor allem der Glaubensgrundlehren und der
Taten des Dienstes Jesu wird unweigerlich die Kürzung
am Anteil des Baums des Lebens und an dem neuen
Jerusalem nach sich ziehen (Offb 22, 19).
-
Der
menschengefällige König Saul wurde von Gott verstoßen
und endete schließlich böse, nur weil er ungehorsam
gegenüber dem Wort eines Propheten war. Um wie viel
mehr wir, wenn wir die Grundlagen des geschriebenen
Wortes unbeachtet lassen?
Lösungen
dieses Missstandes
-
Verkündigung
dieses „Wort des Herrn“ als Anstoß.
-
Seminare
über Grundlehren und den Dienst Jesu.
-
Gemeindeberatung,
um fehlende Glaubensgrundlehren zu ergänzen.
-
Neue
Bibelschulen für werdende Leiter ins Leben rufen (Ein
Konzept hierfür ist bereits entworfen).
-
Fürbitte
für die Gemeinde dahingehend.
Weitere Themen in diesem
Zusammenhang
-
Selbstverständlich
gibt es weitere Kriterien bzw. Themen, anhand derer noch
mehr Unterschiede zwischen Soll und Sein deutlich werden
können. Hier eine Auswahl:
-
Biblische
contra denominationale Gemeindestruktur.
-
Persönlicher
Glaube contra politisches Engagement.
-
Biblische
Gemeindemitgliedschaft?
-
Gemeinde
contra Netzwerke.
-
Einfluss
griechischen Denkens auf die Theologie.
-
Zukunft
der Traditionskirchen.
-
Erweckung,
Gemeindewachstum, das Übernatürliche, Geistliche
Kriegsführung – biblische Themen?
-
Der
Preis der Nachfolge.
Bedeutung
dieses „Wort des Herrn“
-
Aufgrund
der unübersehbaren Zeichen der Zeit, die auf die Rückkehr
Jesu hindeuten, wäre es wohl angebracht, als Gemeinde
in die biblische Reife zu kommen. Die Zeit der
Spielereien, wo sich jeder „sein eigenes Christentum
zurecht legt“, muss hierfür beendet werden.
-
Daher
ist dies ein Ruf der Umkehr. Die 6 biblischen
Glaubensgrundlehren und der dreifältige Dienst Jesu als
Anfangsschritt sind jetzt Ernst zu nehmen, d.h. zu
lehren und zu praktizieren!
-
Ohne
Ernsthaftigkeit in diesen Grundlehren wird es unmöglich
sein, sowohl als Gemeinde als auch als Einzelner, vernünftig
und schriftgemäß dem Herrn dienen zu können.
Reaktion
auf dieses „Wort des Herrn“
-
Einwand:
„Der Herr hat auch so, ohne biblischen
Glaubensgrundlagen und Jesu dreifältigem Auftrag,
„gut“ gewirkt.
-
Falsch:
Paulus spricht in Apg 20, 27 davon, den GANZEN
Ratschluss Gottes zu verkündigen!
-
Das
ist am Ende eine große Schande für den Leib Christi,
nur einen Bruchteil des von Gott zur Verfügung
gestellten Potenzials ausgeschöpft zu haben.
Der Herr sucht durch
dieses Wort…
-
Menschen,
die sich nach dem Reich Gottes sehnen (und keinen 2.,
3., 4., 5. klassigen Kompromiss mit ihrem Leben, Lehre,
Gemeinde und Dienst eingehen wollen).
-
Plattformen,
um dieses Wort bzw. die damit verbundenen Lehren nach
vorne zu bringen.
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Mitarbeiter/Unterstützer,
um Veranstaltungen, Bibelschulen, Beratungen, etc.
diesbezüglich durchzuführen.
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